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Voliere für Reiher und Mandarinenten

Der Tierpark Wittenberg ist der kleinste Tierpark in Sachsen-Anhalt. Hier finden circa 250 Tiere aus ungefähr 50 verschiedenen Gattungen ein Zuhause. Betrieben und geschützt wird der Tierpark in voller Eigenregie vom Förderverein Tierpark Wittenberg e.V. – und zwar ganz im Sinne der EU-Richtlinien.
 
Zu dem Verein, der am 17. März 1999 aus dem 1996 gegründeten Förderkreis entstanden ist, zählen aktuell 23 Mitglieder. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht, „die naturkundliche und pädagogische Wirksamkeit des Tierparks der Stadt Wittenberg weiter zu erhöhen und bei der Erhaltung und Pflege der Tiere mitzuhelfen“, wie Dr. Peter Nopper, Vorsitzender des Fördervereins, berichtet. Aktuell gilt die
Fürsorge des Vereins besonders den gefiederten Bewohnern des Tierparks: den Schneeeulen und Enten, Reihern und Bartkäuzen sowie den Uhus.
 
Für die Tiere plant der Verein derzeit ein neues Gehege mit asiatischem Flair und echtem Wohlfühlambiente samt Wasserfall, einer Flachwasserzone und Unterständen einzurichten. „Was uns vor allem zu den Renovierungsarbeiten antreibt, ist der Zustand der alten Vollieren. Diese sind über 15 Jahre alt, aus Holz gearbeitet und an vielen Stellen schon morsch. Die alten Holzkonstruktionen wollen wir sukzessiv erneuern und nutzen dies auch als Möglichkeit, um mal wieder etwas Neues zu gestalten“, erklärt Dr. Peter Nopper.
Die Umbauarbeiten, deren Kosten zwischen 20.000 und 30.000 Euro liegen, sollen noch im Jahr 2018 beginnen. Die Zuwendung in Höhe von 200 Euro könnte hierfür eine erste finanzielle Hilfe sein.
 

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Lutherstadt Wittenberg zugute?

Die neue Volliere gehört zum Gesamtkomplex des Tierparks in Wittenberg, der für viele Familien aus und um Wittenberg ein beliebter Freizeit- und Erholungsort ist. Etwa 35.000 Gäste besuchen den Tierpark übers Jahr. Darüber hinaus bietet der Tierpark vier Angestellten einen festen Arbeitsplatz sowie neben der Versorgung der Tiere auch Führungen für Schulklassen an.