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„Das ‚Riesa Kreatives Centrum‘ hat wohl Hunderten zu einem Hobby verholfen – manchen von ihnen sogar zu ihrem Beruf“, schrieb die Sächsische Zeitung über den mittlerweile fast 30 Jahre bestehenden Verein, der Anfang der 90er Jahre aus den Zirkeln des einstigen Riesaer Klubhauses der Stahlwerker „Joliot-Curie“ hervorgegangen ist. Hier kann man sich ausprobieren, im Zeichnen und Malen, Grafik und Drucken, im textilen Gestalten, auch im Töpfern.

Petra Sohr, die heute den Verein als Vorsitzende führt, ist schon seit 40 Jahren dabei. Beim ersten Besuch hatte die frühere Stahlwerkerin eigentlich nur gucken wollen. In Begleitung einer Kollegin war sie gekommen – und geblieben. Heute gibt Petra Sohr ihre Erfahrungen im Töpfern und Glasieren als Leiterin des Keramikkurses weiter.

„In unsere Kurse kommen Frauen und Männer zwischen 17 und 70. Nicht nur aus Riesa, auch aus den umliegenden Dörfern. Ein monatlicher Mitgliedsbeitrag von 10 Euro macht möglich, dass sich bei uns wirklich jeder kreativ-künstlerisch beschäftigen kann. Wer kommt, der hat auch in der Tat Freude daran.“

Regelmäßig präsentieren die Künstler*innen des Riesa Kreatives Centrum e.V. ihre Werke in der Wohngalerie der Wohnungsgesellschaft Riesa mbH, die regionalen Künstler*innen Ausstellungsfläche bietet und in Riesas Innenstadt ein interessanter Anlaufpunkt für Kunstinteressierte ist.

Der Keramikzirkel des Kreativen Zentrums hat allerdings seit einiger Zeit ein großes Problem: Der Brennofen, Baujahr 1968, hat „seinen Geist“ aufgegeben, nicht mehr reparabel. Damit fehlt den Keramiker*innen eines ihrer wichtigsten Arbeitsmittel. „Wir lassen zur Zeit in der JVA Zeithain brennen. Zweimal muss jedes Stück eingepackt, ausgepackt, hin und her transportiert werden, das ist mühsam… wir sammeln für einen neuen Brennofen“. Eine Förderung durch ONTRAS.Stadtbekannt würde das RKC in diese Neuanschaffung einfließen lassen.

 

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Riesa zugute?

„Unsere Kurse stehen allen Menschen ungeachtet ihres Alters, ihrer Herkunft und ihres Geldbeutels offen. Bei uns kommen Menschen zusammen, und im gemeinsamen Tun entsteht Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung.“