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„Einmal jährlich findet das Ausbildungs- und Übungswochenende ‚Elbwatch‘ im Landkreis Meißen statt. Daran nehmen ehrenamtliche Helfer verschiedener Hilfsorganisationen im Landkreis Meißen teil, z.B. das Deutsche Rote Kreuz mit der Einsatzabschnittsleitung Rettungsdienst, der Wasserwacht und dem Kreisauskunftsbüro; der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, der Reservistenverband der Bundewehr, die Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk teil. Gemeinsam absolvieren die Teilnehmer*innen der verschiedenen Organisationen Ausbildungseinheiten und treffen sich am Sonntag zur finalen Notfallübung unter Beteiligung Aller.“

Thema des diesjährigen „Elbwatch“-Ausbildungs- und Übungswochenendes war „Hochwasserlage“. Das Kreis­auskunfts­büro des DRK Riesa nahm zum ersten Mal daran teil, seine ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen waren für die Registrierung und Erfassung der vor Ort tätigen Einsatzkräfte und für das Führen der Statistik verantwortlich. Bei dieser Übung ist aufgefallen, dass unser Kreisauskunftsbüro für die Außenbedingungen, unter denen der Einsatz statt­fand, nicht ausreichend ausgestattet ist: Beim Sandsackbefüllen fehlten entsprechende Kopfbedeckungen als Sonnenschutz für die Helfer*innen, die viele Stunden in der prallen Sonne standen. Darüber hinaus hätten sich Gürtel­taschen als hilfreich erwiesen, um auch bei kurzen Dienstwegen entsprechend arbeitsfähig zu sein.

„Aus diesem Grund beantragen wir für das Projekt ‚Elbwatch‘ 2020 finanzielle Unterstützung für die entsprechende Ausstattung, die im Übrigen auch bei scharfen Einsatzlagen oder auch unseren regelmäßigen Übungen benötigt werden.“

 

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Riesa zugute?

„Das Kreisauskunftsbüro ist Teil des Katastrophenschutzes im Landkreis Meißen und wird als ehrenamtliche Einheit für Großschadenslagen und Katastrophen, wie die Elbehochwasser in den vergangenen Jahren, vorgehalten. Es dient der Auskunftserteilung an Angehörige über den Verbleib von verletzt und unverletzt Betroffenen und ist or­ga­ni­sa­to­risch mit anderen Einsatzformationen vernetzt. – Aus diesem Grund ist die alljährliche ‚Elbwatch‘-Übung eine wichtige Vernetzungsübung aller Hilfsorganisationen im Landkreis Meißen, damit im Katastrophen- oder Groß­schadens­fall die Versorgung aller Betroffenen reibungslos gesichert ist.“