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„Gesund und fit durch Schule“ – diesem Motto hat sich die Neubrandenburger Grundschule Süd verschrieben, und dazu gehört auch, dass sich die Mädchen und Jungen mit Fragen einer gesunden Ernährung, mit der Herkunft von Lebensmitteln und dem Wachsen und Gedeihen von Pflanzen beschäftigen. Und zwar nicht nur in der Theorie, sondern handfest selbstgemacht.

Die Grundschule verfügt über einen Schulgarten, der sich sehen lassen kann. An sieben Schulstunden pro Woche wird er von den Schüler*innen selbst bewirtschaftet: Tomaten, Kartoffeln, Zucchini, Zwiebeln, Möhren, Kürbisse, Erdbeeren, Pfefferminze, Schnittlauch, Sonnenblumen, Bohnen und Radieschen – jede Klasse ist für den Anbau eines Beetes verantwortlich und für Dritt- und Viertklässler*innen mit grünem Daumen gibt es darüber hinaus eine Schulgarten-AG, die zum fröhlichen Gärtnern einlädt. Auch Obstbäume, Beerensträucher und eine Wiese mit „Lesesteinen“ gehören zum Schulgarten, ebenso ein kleines Gartenhäuschen mit „grünem Klassenzimmer“. Der Zuspruch, den der Schulgarten genießt, ist in der Tat groß. Nicht nur unter den Schüler*innen und beim Schulförderverein, auch seitens Eltern und Senior*innen, die im Viertel wohnen und den Garten schon mit Sachspenden, Pflanzen und sogar einer Einbauküche fürs Gartenhaus unterstützt haben.

„Unser Schulgarten ist ein besonderer Lernort für unsere Kinder“, erklärt Anke Jurchen, Vorstandsmitglied des Schulfördervereins. „Live und hautnah erwerben sie hier Wissen und ein Bewusstsein für Natur und Umwelt. Das sind neben den verschiedenen Pflanzen insbesondere Insekten und Vögel, die man mit Geduld und Ruhe vor Ort beobachten kann. Derzeit installieren wir Brutkästen und Nisthilfen für Vögel und würden uns sehr freuen, wenn uns ONTRAS.Stadtbekannt mit einer Spende bei der Umsetzung dieses Projektes unterstützen würde.“

 

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Neubrandenburg zugute?

„Mit dem Bau von Nistkästen wirken wir der Wohnungsnot von Vögeln im städtischen Raum entgegen und gestalten zugleich mit unserem Schulgarten unseren Stadtteil mit. Darüber hinaus ist unser Schulgarten auch ein Ort der Begegnung. Interessierte Anwohner*innen, insbesondere gartenerfahrene Senior*innen, werkeln und lernen hier zusammen mit Kindern.“