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Die Jugendkunstschule „Junge Künste“ Neubrandenburg“ bietet jungen Menschen vielfältigste Möglichkeiten, sich in Kursen, Workshops, Ferienangeboten kreativ auszuleben. Wer Geschichten und Bilder im Kopf hat, kann sie hier in unterschiedlichsten Materialien und Techniken, auf jedwede Art und Weise künstlerisch umsetzen: mit Pinsel, Farben oder als Druck im Kunstatelier, als Plastik oder an der Töpferscheibe in der Keramikwerkstatt, mit flinken Nadeln und am Schneidertisch im offenen Textilraum, als Radiobeitrag, Animationsfilm oder Hörspiel im Radiokurs und im Medienatelier, in verschiedenen Theaterkursen, im Instrumentalunterricht und im Gespräch über Literatur.

„In unserer Jugendkunstschule können sich Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 27 Jahren außerhalb von Schule, Ausbildung und Arbeit kreativ betätigen und weiterentwickeln. Unser Anliegen ist, die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen durch freie, selbstbestimmte Arbeit zu fördern“, erklärt Josepha Dietz, Leiterin der Einrichtung.

Im Rahmen des Festes zum 50jährigen Bestehen der Oststadt in diesem Jahr will die Jugendkunstschule Kinder, Jugendliche, Familien zum Open-Air-Malen an großen Staffeleien, zum Selbernähen von Kuscheltieren und Schlüsselanhängern und zum Kindertheater im Zirkuszelt einladen. Mit viel ehrenamtlichem Engagement und für die Besucher*innen des Festes kostenfrei. Zur Realisierung dieses Vorhabens, insbesondere für Materialien, benötigt die Jugendkunstschule noch zusätzliche finanzielle Mittel und würde sich über eine Spende zu diesem Zweck freuen.

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Neubrandenburg zugute?

Die Jugendkunstschule ist in einem der bevölkerungsreichsten Stadtteile gelegen. Das Stadtbild der Oststadt ist von sanierten Plattenbau-Blöcken geprägt. „Viele der Menschen, die hier leben, sind einkommensarm. Migranten, arbeitssuchend, von Arbeitslosigkeit bedroht. Nicht jedem hier wird die Möglichkeit zuteil, sich in einem geschützten Umfeld kreativ ausprobieren zu können. – Es ist uns wichtig, ein niedrigschwelliges und kostengünstiges Angebot zu unterbreiten. Wir wollen soziale Teilhabe und die Begegnung verschiedener Bevölkerungsgruppen ermöglichen, Vorurteile und Berührungsängste abbauen, Selbstbewusstsein und gegenseitige Wertschätzung stärken.“