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Schon ein paarmal hat die Kleingartenanlage Broda-Neukrug im Westen Neubrandenburgs von sich Reden gemacht:
2018, als die 134 Parzellen für den Neubau einer Wohnanlage den Baggern weichen sollten, setzten sich die Gärtner*innen zur Wehr und gingen aus diesem Streit als glückliche Gewinner*innen hervor. Zwar gelang es ihnen nicht, die 1886 gegründete und damit nachweislich älteste Schrebergartenanlage Neubrandenburgs unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Allerdings wurde schon ein Jahr später ein ursprünglich brach liegendes, verwahrlostes Grundstück, welches mehrere Gartenfreund*innen gemeinschaftlich in Pflege genommen hatten, vom Landschaftspflegeverband Mecklenburg-Vorpommern bei der Aktion „Natur im Garten. Gesund halten, was uns gesund hält“ ausgezeichnet. In dem Naturgarten wird auf chemischen Dünger, Pestizide und Torf verzichtet. Es wachsen regionaltypische Pflanzen, heimische Gehölze, Kräuter, blühende Wildpflanzen. Ein Komposthaufen gehört ebenso dazu wie ein Insektenhotel und Rückzugsorte für Bienen und Igel.

Das neue Projekt der Brodaer Gartenfreund*innen: Mit den Jungen und Mädchen der nahegelegenen integrativen Kindertagesstätte „Maja und Willi“ gemeinsam gärtnern: Graben und Beete anlegen, säen, pflanzen, pflegen. Den Pflanzen beim Wachsen zuschauen. Den Käfern, Bienen und anderen Insekten beim Krabbeln und Fliegen. Irgendwann natürlich ernten (und essen 🙂 ) Eine Spende von ONTRAS.Stadtbekannt würde der Verein zum Kauf des üblichen Gartenzubehörs, von Sämereien und Gerätschaften verwenden.

„Bei uns sind immer viele Ideen am Wachsen und Werden“, erzählt Barbara Gau, Schatzmeisterin des Vereins. „So ein Garten bietet Pflanzen und Tieren Lebensraum, ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und für Jung und Alt eine Quelle der Inspiration.“

 

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Neubrandenburg zugute?

„Mit unserem Projekt wollen wir bei Kindern ganz praktisch und im gemeinsamen Tun ein Verständnis für die Natur und unsere Umwelt wecken.“