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„Viele Menschen leben allein. Im Notfall bedeutet dies, dass es schwierig ist, auf die Unterstützung durch Familienmitglieder zurückzugreifen, beispielsweise wenn es um lebenswichtige, medizinische Informationen geht. Für Rettungsdienste ist das ein großes Problem. Und brenzlig wird die Situation auch in Haushalten, in denen dementiell veränderte Menschen leben. Sollte nämlich der gesunde Partner, die gesunde Partnerin ausfallen, so sind sie kaum in der Lage, selbstständig Hilfe zu suchen.“

Um für diese Situation ein Hilfsangebot zu schaffen, plant die Neubrandenburger Kirchgemeinde St. Michael und Pastorin Katharina Seuffert eine Aktion, die Haushalte betroffener älterer Menschen mit einer Notfalldose austatten soll. „Eine Notfalldose, welche die wichtigsten Informationen, Kontaktdaten, Medikamentenpläne etc., enthält, soll Rettungsdienste unterstützen und für Menschen vorsorgen. Sie wird im Kühlschrank aufbewahrt und ist durch Aufkleber an der Kühlschranktür für Ersthelferinnen leicht auffindbar.“

Die Kirchgemeinde hat für ihr Quartiersgebiet – die Stadtteile Vogelviertel, Ihlenfelder Vorstadt und Reitbahnviertel – einen Bedarf von ca. 500 Dosen ermittelt. Jetzt macht sie sich gemeinsam mit Netztwerkpartner*innen des Stadtteilarbeitskreises daran, Vertrauen zu schaffen und aktiv für diese Aktion zu werben. Neben einer Bekanntmachung in der Quartierszeitung sollen auch Flyer produziert werden. Die Kirchengemeinde St. Michael wäre sehr froh und dankbar, wenn ONTRAS.Stadtbekannt die Öffentlichkeitsarbeit für die Notfalldose mit einer Spende unterstützen würde.

 

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Neubrandenburg zugute?

„Mit unserem Projekt wollen wir jeder betroffenen Person ermöglichen, eine Notfalldose zu einem vergünstigten Preis zu erwerben. Außerdem wollen wir möglichst viele alleinstehende, ältere und hilfebedürftige Menschen in ihrer Häuslichkeit erreichen und sie über Möglichkeiten der sozialen Teilhabe und Gesundheitsvorsorge informieren. Wir bieten an, beim Ausfüllen des Formulars für die Notfalldose behilflich zu sein, und wollen unseren älteren Menschen gleichzeitig vermitteln, dass sie uns wichtig sind und dass wir sie nicht vergessen, auch wenn sie die vielfältigen Angebote im Quartier nicht nutzen (können). Unseren Netzwerkpartner*innen im Quartier bieten wir die Chance, sich mit der Aktion an Menschen zu wenden, die vielleicht nicht zu ihrem üblichen Klientel gehören.“