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Die Regionale Schule Ost „Am Lindetal“ ist ziemlich neu, 2015 in der Oststadt gebaut, eine teilweise gebundene Ganztagsschule mit durch externe Kooperationspartner bereitgestellten Lernangeboten. Alexander May unterrichtet hier Biologie und hat in diesem Schuljahr den Wahlpflichtunterricht „Klimawandel – Energie – Nachhaltigkeit” für 25 Schüler*innen der 9. Klasse übernommen.

„Hier in der Oststadt liegt ziemlich viel Müll auf den Straßen und in den Grünanlagen rum, und – das muss man so direkt sagen: Der wird häufig von Kindern und Jugendlichen achtlos hingeworfen. – Mit unserem Projekt will ich die Jugendlichen dafür sensibilisieren, dass auch sie in ihrem Alltag etwas für eine saubere Umwelt und für‘s Klima tun können. – Warum ist es wichtig, Abfälle in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen? Was passiert mit dem Müll? Wie wird er genutzt und beseitigt? Und was hat das alles mit mir und klimaneutralem Handeln zu tun? Darum soll es im Projekt gehen.“

Alexander May hat also in Stavenhagen, im Energie- und Heizkraftwerk des Unternehmens EEW Energy from Waste angerufen, wo man seinem Projekt sehr aufgeschlossen gegenübersteht. EEW Energy from Waste erzeugt in hochmodernen thermischen Anlagen durch die Verwertung und Beseitigung von Abfällen emissionsfrei Dampf, Wärme und Strom. Details zu diesem anspruchsvollen technischen Prozess und dessen ökologischen Auswirkungen erfahren die Schüler*innen aus der Neubrandenburger Oststadt demnächst praxisnah in einem geführten Rundgang durch das Heizkraftwerk.

Was für die Realisierung dieses Projektes noch fehlt, ist Geld für die entstehenden Zugfahrtkosten ins 30 Kilometer entfernte Stavenhagen. „Viele unserer Schüler*innen kommen aus einkommensarmen Familien. Wir wollen alle auf unsere Exkursion mitnehmen und würden uns daher über eine finanzielle Unterstützung durch ONTRAS.Stadtbekannt sehr freuen.“

 

Wie kommt das Projekt dem Gemeinwohl der Stadt Neubrandenburg zugute?

„Das erworbene Wissen wird die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich im Umgang mit Konsumgütern und dem damit einhergehenden Müll mehr Gedanken zu machen. Bewusster einkaufen und Müll gerichteter entsorgen, Mülltrennung und Recycling, dafür soll das Projekt sensibilisieren.“